Lactattest Reloaded

Den Lactattest vor 2 Wochen haben mein Fittnessberater und ich ja versemmelt.

Samstag Mittag bin ich dann zur Wiederholung angetreten. Im Vorgespräch haben wir uns dann nochmal über meine Werte unterhalten. Die letzten 2 Wochen habe ich genutzt und meine Pulswerte bei verschiedenen Geschwindigkeiten beobachtet. Mein Vorschlag war darum mit 8km/h zu beginnen und in 1er schritten zu erhöhen, bis die 12km/h erreicht sind. Mein Fittnessberater wollte etwas mehr Sicherheit ins Spiel bringen und sicherstellen, dass ich auch wirklich den Lactatwert von 4 erreiche und….. hat nochmal 0,5 draufgelegt. Naja. Es soll ja weh tun…..

Ich spare mir jetzt hier mal die Beschreibung der Durchführung, denn Blutdruck- und Pulsmessung wird nicht spannender, nur weil man es wiederholt.

Die neuen Zahlenkolonnen:
Ruhewerte: Puls 45, Lactat 1,1
1. Laufbandgeschw. 8,5kmh, Puls 112, Lactat 1,5
2. Laufbandgeschw. 9,5kmh, Puls 128, Lactat 1,7
3. Laufbandgeschw. 10,5kmh, Puls 148, Lactat 2,2
4. Laufbandgeschw. 11,5kmh, Puls 152, Lactat 2,4
5. Laufbandgeschw. 12,5kmh, Puls 168, Lactat 4,5

Ergebnis: Jetzt hat es geklappt. Die Folgenden Schlüsse können jetzt aus den Werten gezogen werden.

Regenerationsbereich: bis 121Puls
Ausdauerbereich: 121 bis 149 Puls
Tempobereich: über 149 Puls

Jetzt also raus mit dem Marathonvorbereitungszielmaximierungschlaubuch und das Training anpassen.

Ob mir das Überwintern und gleichzeitige Steigerung der Fittnes jetzt gelingt? Noch halte ich an meinem Vorsatz „Ein Marathon in 2011“ fest.

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Lactattest versemmelt

Heute Abend war der Lactattest dran. Ich habe mich ja schon länger darauf gefreut. Vor allem habe ich mir davon versprochen meine Trainingszonen und die Pulsbereiche besser kennenzulernen.
Der Test lief folgendermaßen ab:
Bei einem kurzen Checkup wurden Puls, Blutdruck, Körperfett ermittelt und mein Daten bezüglich Alter, Gewicht und Fittness erfragt. Danach nahm der Trainer einen ersten Lactatwert. Im Gespräch hat er noch nach meinen Pulsbereichen bei meinen Standardtrainings gefragt. Daraus meinte er dann die Geschwindigkeiten des Laufbands für die 5 Messungen ableiten zu können.
Dann hat er meinen ersten Laktatwert genommen und ich bin aufs Band. Die nachfolgend genannten Geschwindigkeiten habe ich dann jeweils für 5 Minuten gelaufen und dazwischen erfolgten die Messungen.
Endlich Zahlenkolonnen:
Ruhewerte: Puls 42, Lactat 1,5
1. Laufbandgeschw. 8kmh, Puls 120, Lactat 1,8
2. Laufbandgeschw. 8,5kmh, Puls 118, Lactat 2
3. Laufbandgeschw. 9kmh, Puls 122, Lactat 1,1
4. Laufbandgeschw. 10kmh, Puls 137, Lactat 1,3
5. Laufbandgeschw. 11kmh, Puls 150, Lactat 2,2

Ergebnis: Ich bin nicht an die zweite fixe Schwelle rangekommen, so dass die Analyse zwar einen Wert hochgerechnet hat, die Trainigspläne aber fehlerhaft sind.
Ich muss also nochmal hin, habe schon einen Termin auf Kulanz für in 14 Tagen bekommen. An dem werde ich bestimmt mehr gefordert werden. Mal gucken, was dann dabei rauskommt.

Was kann ich bisher daraus folgern? Meine Grundfittness ist besser als erwartet. Deshalb werde ich in Zukunft wohl stärker trainieren müssen, um Trainingserfolge zu erzielen.
Naja. Wenn’s hilft…… Mehr nach dem nächsten Test in 14 Tagen.

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iPad Accessory: Hama Screen Protector

Heute habe ich den Hama Bildschirmschutz für das iPad  angebracht. Kollegen berichteten mir, dass es doch schnell mal zu Kratzern kommen kann und deshalb eine Folie zu empfehlen ist. Ich war da schon ganz schön skeptisch, habe an meinem iPhone bisher auch keine Bildschirmfolie angebracht (obwohl meine Frau damit sehr gute Erfahrungen gemacht hat).

Zusätzlich war ich in letzter Zeit bzgl. der Sauberkeit des Bildschirms unzufrieden. Das iPad sieht blitzschnell ganz schön dreckig aus und it im Gegensatz zum Bildschirm des iPhone 3GS auch nicht einfach zu reinigen. Ein Kollege teilte mir seine Erfahrung mit, dass eine Bildschirmfolie da sehr helfen würde.
An dieser Stelle auch ein kurzes Update zur SGP Argos Hülle: Ich bin immer noch sehr zufrieden, ABER die tolle Innenseite der Hülle („Emerald Tablet of Hermes“) hinterlässt Abdrücke auf dem iPad Bildschirm.

Die Entscheidung ist also sehr leicht gefallen, DAß ich eines kaufen werde, nur bisher war unklar welches. Ist ja doch schon ganz schön viel auf dem Markt. Ich habe mich also erst mal für die günstigste entschieden und das ist die Hama Version. Da ist sogar noch ein Microfasertuch dabei (aber bitte nicht überbewerten, manche Brillenputztücher sind größer und auch fester).

Das anbringen war sehr einfach möglich, man muss aber ein paar Minuten kalkulieren, wenn es genau werden soll. Die eigentlich Hauptfolie ist in zwei Schutzfolien eingepackt, die eine absolut sauber Schutzfolie garantieren. Zuerst eine abziehen und diese Seite auf das gesäuberte iPad anbringen. Wenn alles passt, die andere Folie abziehen und los gehts.

Im ersten Moment fühlt sich die Folie stumpf an, aber schon etwas später ist das Bediengefühl sehr gut. Auch die erhoffte Vereinfachung der Reinigung ist vollends gegeben.

Erstes Fazit:

Ein Folie empfiehlt sich, ob diese Folie jetzt im Vergleich besonders gut, oder günstig ist, muss ich noch verifizieren.

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Now on WordPress 3.0.1

Hallo,

ich habe  soeben auf die neueste WordPress-Version aktualisiert.

Sofern ihr irgendetwas merkwürdiges oder einen Fehler entdeckt, würde ich mich über eine Meldung freuen.

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iPad App: popplet

Ich habe ja bereits etwas zum Thema iPad geschrieben, und ich bin auch weiterhin absolut begeistert. Allerdings war da noch eine große Lücke in den Anwendungen, da Ich für eine schöne Notizfunktion noch keine zufriedenstellende Lösung hatte.
Mein geschäftlicher Besuch aus Singapur hatte dann den Tipp „popplet“ für mich. Affiliate-Link im Appstore

Kategorie: Brainstorming (ein bißchen Mindmap)
popplet ist eine sehr visuelle Anwendung, und stellt nicht die Mindmap-Funktionen und Strukturen in den Vordergrund, sondern ist demgegenüber etwas freier im Konzept.
Ein popple, sozusagen eine Box oder auch ein Objekt, kann Text, ein Bild oder eine Zeichnung enthalten, sowie eine Farbe erhalten. Die einzelnen popples können dann verknüpft werden. Hier unterscheidet popplet keine verschiedenen Verbindungen. Das schränkt die Funktionalität zwar ein, unterstützt aber schnelles einfaches Arbeiten.

Versionen:
Die Gratisversion zeigt im Prinzip alle Funktionen der App, ist zum Antesten sehr gut geeignet. Es fehlen nur die folgenden Funktionen:
– unbeschränkte Anzahl von Seiten (sogenannten popplets)
– export der Seite als PDF
Beide Einschränkungen sind für einen „richtigen“ Einsatz entscheidend, aber ich habe meine erste Besprechung sehr gut mit der freien Version protokollieren können. popplet bietet in beiden Versionen einen Export als JPG. Dieser Export erzeugt ein Bild, dass genau dem aktuellen Bildschirminhalt entspricht. Kann in Einzelfällen sinnvoll sein, ich gehe aber davon aus, dass ein gesamter Export als PDF, den man dann auch auf dem PC zoomen kann, größeren Nutzen hat.
Zur Zeit ist für die Vollversion eine Internetsynchronisation angekündigt, so dass popplets immer auch am Pc im Zugriff sind. Details habe ich dazu noch nicht.

Vorteile:
Für mich das „schöne“ arbeiten. Die Anwendung macht Spaß. Das Wesentliche ist enthalten.

Nachteile/Probleme:
Doch dann leider einige Bedienungskleinigkeiten.
1. Das Menü, um wieder in die Hauptebene zu wechseln ist beim Bearbeiten eines popplets immer oben links, horizontal eingeblendet und somit manchmal einfach im Weg.
2. Es fehlt die Lupe! Wenn man in einem Textpopple den Finger lange auf dem Text belässt, erscheint ein popup-Menu für „select all“, „select“, „paste“ aber keine Lupe, um den Cursor genau zu platzieren. Das ist nur mit einen kurzen „Tipp“ in den Text möglich und da ist man ja mit Wurstfingern nicht immer haargenau da, wo man eigentlich hin wollte….

Fazit:
Für 6,99€
sollte man vorher auf jeden Fall die freie Version antesten, ob die Bedienung und der Spaßfaktor zum Erwartungsprofil passt. Bei mir passt’s, und mir macht das Arbeiten damit viel Spaß. Wenn die Synchronisation und Nachbearbeitung am PC dann noch kommt, ist für mich der ideale mobile Begleiter gefunden, um anschließend im Büro den Abschluss der Aktion einzuleiten.

Antesten!

English summary:

popplet is a very nice looking brainstorming App, which is also a light weight Mindmap utility. Try the free version, the full version adds PDF Export, which can be zoomed at the PC and management of multiple popplets (pages). Some glitches in the user interface. You should test the free version to evaluate if the features and visualization is fitting to your needs.

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Lactattest?

Die letzten Tage trage ich mich mit dem Gedanken herum jetzt doch endlich mal einen Lactattest zu machen. Warum?

Ich laufe jetzt seit ca. 6-7 Jahren, 3-4 Jahre mit Aufzeichnung der Daten und was hat es genutzt? Also genaugenommen bin ich jedenfalls mit der Gewichtskurve unzufrieden. Geht runter, geht rauf, na ihr wisst schon alle, was ich meine.

Dazu kommt der Frust auch bei den Läufen keine Fortschritte zu sehen. Gut, mal gibt es einen klasse Lauf, so richtig einfach, schnell und erfrischend. Aber manchmal natürlich auch das Gegenteil. Ich möchte auch nicht von diesen Tagesform-Ausreißern reden, sondern zum Beispiel meine Fortschritte bzgl. einer durchschnittlichen 10km Zeit oder auch der  Bestzeit.

Da kam auch noch mein Laufpartner und meinte: Ihn kotzt der gleiche Trott beim Laufen doch ziemlich an. Also auch bei ihm der gleiche Frust.

Als dann meine Frau meinte, sie sieht auch keine Fortschritte und ich sie dann zu einem Lactattest angestiftet habe, haben mich die Ergebnisse des Tests doch sehr überrascht. Sie hat gezeigt bekommen, dass ihre ganz persönlichen Herzfrequenzzonen jenseits aller errechneter Durschittskurven sind. Und das bedeutet bei ihr, dass sie permanent in der Erholungszone trainiert hatte. Wenn man dann allen Laufberatern glaubt: Natürlich kein Fortschritt!

Ich werde jetzt folgendes machen:

  • Vergleich der Lactattest-Ergebnisse mit den Zonen, die Ihre Polar FT60 für sie ausspuckt
  • Meine Zonen der Poloar F11 für mich notieren und beobachten
  • Auch einen Lactattest machen (innerhalb der nächsten 4 Wochen)

Diese Ergebnisse interessieren mich jetzt sehr.

Ich wäre sehr an Erfahrungen von anderen interessiert. Nebenbei hat mich er heutige Blog von www.brennr.de dazu angestiftet diesen Blog zu schreiben. Wie gesagt, ich trage mich schon länger mit dem Gedanken rum. (Christian: Vielleicht ist das ja auch für dich ein Tipp?)

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Nike+ GPS App in Outdoor Mode

Gestern habe ich ja begeistert gebloggt, dass ich auf die neuen Funktionen der Nike+ GPS App sehr neugierig bin. Bei mir hat Nike also wieder eine Motivation erreicht: Ich bin heute Laufen gegangen, obwohl ich gestern schon untergwegs war. Sonst tendiere ich gerne mal zum Verschieben, und lass dann doch mal einen Lauf ausfallen. Also zumindest temporär ein Pluspunkt für die Motivation. Da es die Outdoor Funktion betraf, bin ich also in meine Goretex Schuhe und los in den Schlamm. Nike+ angeworfen, warm gemacht und los. Das Audiofeedback hat mir den Beginn des Trainings angesagt, nette fetzige Musik im Hintegrund und nach Körperempfinden ein ausreichend gutes Tempo gleichmäßig vorgelegt. Ich habe das Audiofeedback auf

  • jeden Kilometer
  • alle 15 Minuten

eingestellt.
Das Feeback kam dann auch, aber es meldete mal 5:07 und dann 7:45 pro Kilometer als aktuelles Tempo?
Und so ging das durchweg hin und her. Da ist aber der Bewegungssensor bei weitem genauer.
Das Endergebnis war einigermaßen in Ordnung, also die Strecke wurde recht gut gemessen, aber die Zwischenwerte und der dazugehörige Algorythmus sind aber dann doch sehr verbesserungswürdig.

Daneben habe ich ein besonderes Augenmerk auf den Batterieverbauch gelegt, da ja sogar in der Presserklärung auf hohen Verbrauch bei Verwendung von GPS hingewießen wird.Erster Zwischenstand: ein Lauf von 5km in 30 Minuten hat den Batteriezustand von 55% auf 41% reduziert. Das ist dann doch noch im Rahmen, oder?

Hier ein paar Screenshots:
1. Start:

Ergebnis: Wie man sehen kann, hatte ich noch 2 ausstehende Läufe, die zu Nike+ synchronisiert werden mussten. 5 Minuten später war das automatisch erledigt.

Tja und dann natürlich der Lauf auf Nike+, der echt toll aussieht.

Also noch gemischte Gefühle und ich muss mehr Erfahrungen sammeln freue mich schon auf den Einsatz in unbekanntem Gelände. Da habe ich zum Glück im Oktober mehrfach Gelegenheit zu.

English summary:
Disappointed about the GPS accuracy, especially about the audio feedback regarding the current speed because it differs between 5:07 and 7:45 not matter if running at a constant pace.
Battery was decreased from 55% to 41% during the run of about 5km in 30 minutes.

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